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Das derzeitige Wirtschaftssystem beruht auf einem brüchigen Fundament, einem Geldsystem, das zwei große Fehler hat von insgesamt etwa 30. Wenn man diese zwei Fehler nicht verstanden hat, kann man nicht verstehen, warum das, was im Moment passiert, immer wieder passieren wird, bis wir das Geldsystem ändern.

 Erstens beruht unser Geldsystem auf dem Prinzip von Zins und Zinseszins. Der weitaus größte Teil unseres Geldes wird dadurch kreiert, dass Schulden gemacht werden, und diese Schulden müssen verzinst werden. Der Zins allein wäre noch nicht so dramatisch. Doch mit Zins auf Zins, also Zinseszins, wachsen Schulden und Guthaben immer exponentiell, und diese Art von Wachstum ist im materiellen Bereich nur begrenzt möglich. Deswegen kann unser herkömmliches Geldsystem nur kurz- und mittelfristig funktionieren, langfristig aber nie. Es gibt drei „historische“ Lösungen für dieses Problem: Krieg, Crash oder soziale Revolution.

Der zweite Fehler ist die Umverteilung. Über den Zins wird ständig Geld umverteilt von 90 Prozent der Bevölkerung zu zehn Prozent, nämlich zu jenen, die „ihr Geld für sich arbeiten lassen“ können. Wobei wir natürlich wissen, dass Geld nicht arbeitet, sondern nur Menschen und Maschinen. Das ist eines der kleinen „Nebelbömbchen“, die Banken benutzen, um die Menschen davon abzuhalten, wirklich hinter das Phänomen Geld zu gucken.

Fast jeder, der Produkte erzeugt, muss der Bank Zinsen zahlen, die er dann wieder in die Preise weitergibt. Der Zinsanteil in allen Preisen für das, was wir zum Leben brauchen, beträgt durchschnittlich zirka 40 Prozent. Nun könnte man natürlich sagen: Das ist doch ein gerechtes System. Jeder zahlt Zinsen über die Preise, jeder bekommt Zinsen, wenn er spart. Doch wenn man genauer hinsieht, zahlen 90 Prozent dauerhaft über die Preise mehr Zinsen, etwa doppelt so viel, wie sie an Zinsen einnehmen, und zehn Prozent bekommen alles das, was diese 90 Prozent mehr zahlen, zu ihrem Einkommen aus Zinsen hinzu. Diese Summe, die von denen umverteilt wird, die für ihr Geld arbeiten, zu jenen, die ihr Geld für sich arbeiten lassen können, beträgt in Deutschland etwa 600 Millionen Euro pro Tag.

Die automatische Geldvermehrung bei den Vermögenden ist auf Dauer nicht mit Demokratie vereinbar. »Alle Macht geht vom Volk aus« verwandelt sich de facto zu einem »Alle Macht geht vom Geld aus« denn die Realwirtschaft wird von der Finanzwirtschaft abhängig und erpressbar.Die Geldvermögen koppeln sich mehr und mehr von der Realwirtschaft ab und verursachen irgendwann den Zusammenbruch des Systems.

Fazit: Wir haben nicht ein vorübergehendes Finanzproblem sondern ein systemisches Problem.Doch es geht auch anders: mit mehr Geldvielfalt zum Beispiel mit Zeitbanken, die auf der Verrechnung von Arbeitsstunden basieren, Regionalwährungen, die regionale Wirtschaftskreisläufe fördern und komplementären Währungen, die den Euro ergänzen und die in erster Linie

Margrit Kennedy

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John Swinton, ehem. Chafredakteur New York Times:

"Es gibt hier und heute in Amerika nichts, was man als unabhängige Presse bezeichnen könnte. Sie wissen das und ich weiß das. Es gibt keinen unter Ihnen, der es wagt seine ehrliche Meinung zu schreiben, und wenn Sie sie schrieben, wüssten Sie im voraus, dass sie niemals gedruckt würde. Ich werde wöchentlich dafür bezahlt, meine ehrliche Überzeugung aus der Zeitung, der ich verbunden bin, herauszuhalten. Anderen von Ihnen werden ähnliche Gehälter für ähnliches gezahlt, und jeder von Ihnen, der so dumm wäre, seine ehrliche Meinung zu schreiben, stünde auf der Straße und müsste sich nach einer anderen Arbeit umsehen. Würde ich mir erlauben, meine ehrliche Meinung in einer Ausgabe meiner Zeitung erscheinen zu lassen, würden keine vierundzwanzig Stunden vergehen und ich wäre meine Stelle los. Das Geschäft von uns Journalisten ist es, die Wahrheit zu zerstören, freiheraus zu lügen, zu verfälschen, zu Füßen des Mammons zu kriechen und unser Land und seine Menschen fürs tägliche Brot zu verkaufen. Sie wissen es, ich weiß es, wozu der törichte Trinkspruch auf die unabhängige Presse. Wir sind die Werkzeuge und Vasallen reicher Menschen hinter der Szene. Wir sind die Marionetten, sie ziehen die Schnüre und wir tanzen. Unsere Talente, unsere Fähigkeiten und unsere Leben sind alle das Eigentum anderer. Wir sind intellektuelle Prostituierte."

Zitate

Freiheit ist, wenn alle den gleichen Zugang zur Macht haben.

… man wird es Terrorismus nennen. Man wird ihm einen tönenden Spitznamen geben. Nunwohl, es ist uns gleichgültig. Wir scheren uns nicht um ihre Meinung. – Michail Bakunin

Niemand kann frei sein, solange es nicht alle sind. – Erich Mühsam

Die Autorität ist also die erste soziale Idee des menschlichen Geschlechtes gewesen. Die zweite hat darin bestanden, unmittelbar an der Abschaffung der Autorität zu arbeiten. – Pierre Joseph Proudhon

Wenn ich auch nicht deiner Meinung bin, so werde ich doch entschieden dafür eintreten, dass du deine Meinung frei sagen kannst. - Voltaire

Freiheit ist das Recht, anderen zu sagen, was sie nicht hören wollen. - George Orwell

Demokratie bedeutet zugleich, dass das Volk durch das Volk für das Volk niedergeknüppelt wird. - Oscar Wilde

Freiheit ist das Recht, alles zu tun, was anderen nicht schadet. - Pierre Joseph Proudhon

Wenn jeder seine Talente entfalten würde, wäre es allzu laut auf der Welt. - Richard Wagner

Betrachte nicht müßig den Steinhaufen, sondern frage dich, wen du damit bewerfen kannst. - Persisches Sprichwort

Alles was du sagst, sollte wahr sein. Aber nicht alles was wahr ist, solltest du auch sagen. - Voltaire

Was sich überhaupt sagen lässt, lässt sich klar sagen; und wovon man nicht reden kann, darüber muss man schweigen. - Ludwig Wittgenstein

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Gedanken über Banken

Bankier: ein Mensch, der seinen Schirm verleiht, wenn die Sonne scheint, und ihn sofort zurückhaben will, wenn es zu regnen beginnt.

Mark Twain

Bankraub: eine Initiative von Dilettanten. Wahre Profis gründen eine Bank.

Bertolt Brecht

Banken sind gefährlicher als stehende Armeen.

Thomas Jefferson

Wenn sie einen Bankier aus dem Fenster springen sehen, springen sie hinterher. Es gibt bestimmt etwas zu verdienen.

Voltaire

Zitate

„Die Freimaurerei wird die Menschheit vorwärts bringen. Die stetige Anwendung ihrer heiligen Grundsätze muß zu einem brüderlichen Bündnis aller Nationen führen.“

Guiseppe Garibaldi

„Die Geschichte der Welt ist die Geschichte der Kriege zwischen Geheimbünden.“

Robert A. Wilson

„Wenn man erfolgreich ist, dann überschlagen sich die Freunde, aber erst wenn man einen Mißerfolg hat, dann freuen sie sich wirklich. Es gibt nichts Neues in der Welt, außer der Geschichte, die du nicht kennst“

Harry S. Truman

"Die Schicksalsstunde weht nicht über Schlachten und Konferenzen, Brand und Löschung, sondern über der Bauhütte, über ihren Meistern und Gesellen, dem Geheimnis ihres Grund- und Aufrisses und dem Geist der Gemeinschaft."

Walter Rathenau

"Of all the means I know to lead men, the most effectual is a concealed mystery."

Adam Weishaupt

Eines der wenigen Zitate von Josef Wurst

Freiheit? Gleichberechtigung? Chancengleichheit? Friede? In unserer Gesellschaft bedeutungslos, dem Profit nicht dienlich. Die magische, unsichbare Hand des freien Marktes hat kein Gefühl für die Moral, kennt keine Gerechtigkeit. Profit über alles und jeden.

Zitate

"Deine schlimmsten Feinde sind keineswegsdie Leute, die anderer Ansicht, sondernder gleichen sind wie du, aber ausverschiedenen Gründen, aus Vorsicht,Rechthaberei, Feigheit verhindert sind,
...sich zu dieser Ansicht zu bekennen."

Arthur Schnitzler

"Die Natur versteht gar keinen Spass,
sie ist immer wahr,
immer ernst,
immer strenge;
sie hat immer recht,
und die Fehler und Irrtümer sind immer die des Menschen!"

Johann Wolfgang Goethe

"Der letzte Grund des Widerstandes gegen eine Neuerung in der Medizin ist immer der, dass hundertausende Menschen davon leben, dass etwas unheilbar ist, den das Gesetz des ökonomischen Egoismus ist stärker als jede Humanitätsidee."

Prof. Dr. Franz Friedmann

"Höchst ratsam ist die mitleidlose,
Und aüßerst düstre Diagnose,
Die nie des Doktors Ruf verdirbt:
Gesetz den Fall, der Kranke stirbt -
Am Schrecken gar, ihm eingejagt -
Heißts:"Ja der Arzt hats gleich gesagt!"
Jedoch wenn er ihn retten kann,
Dann steht er da als Wundermann ... "

Eugen Roth

Vor Klugheit und Wissen kommt Toleranz und Güte, ...

Chaplin, Der große Diktator

Hat man viel, so wird man bald
Noch viel mehr dazu bekommen.
Wer nur wenig hat, dem wird
Auch das wenige genommen.

Wenn du aber gar nichts hast,
Ach, so lasse dich begraben
Denn ein Recht zum Leben, Lump,
haben nur, die etwas haben.

Heinrich Heine

Wenn sie den österreichischen Kapitalismus abschaffen wollen, müssen sie ihn erst einführen.

Hannes Androsch